Mission „Zero Waste“ oder: Wie nachhaltig sind Wandschutzplatten?

Mission „Zero Waste“ oder: Wie nachhaltig sind Wandschutzplatten?
21. Dezember 2021

Immer wieder werden wir gefragt, ob unsere Wandschutzplatten denn auch nachhaltig seien. Wir können das gut verstehen. Schließlich sind wir in unserem Privatleben selbst bewusste Konsumenten, die genau überlegen, was im Warenkorb landet und was nicht – weil auch wir unseren Kindern eine lebenswerte Welt hinterlassen wollen.  
Die im Folgenden zusammengetragenen Informationen unterstreichen, dass wir nicht nur von Nachhaltigkeit reden, sondern jeden Schritt unserer Wertschöpfungskette daraufhin prüfen, ob er unserem Anspruch gerecht wird.

Welches Material steckt in unseren Wandschutzplatten?

Unsere Wandschutzplatten bestehen aus PETG, einem thermoplastischen Kunststoff, der sich durch besonders hohe Festigkeit und Haltbarkeit auszeichnet. Er enthält weder BPA-Weichmacher noch Phthalate und ist somit gesundheitlich unbedenklich. Uns ist bewusst, dass die Platten als Kunststoffprodukte nicht zu 100 % nachhaltig sind und wünschen uns nichts sehnlicher als eine Alternative. Momentan zeichnet sich diese allerdings noch nicht ab – denn es ist die Funktion, die das Material vorgibt.

Reste clever nutzen statt wegwerfen

Bei der Verarbeitung unserer Wandschutzplatten verfolgen wir eine Zero-Waste-Strategie: Die meisten Zuschnitte für Privatkundenprojekte können aus den Resten großer Zuschnitte für Geschäftskundenprojekte angefertigt werden. So werden bis zu 95 % jeder Platte genutzt und wir produzieren kaum Abfall. Die kleinen Stücke, die übrig bleiben, werden für die Produktion von Dekoartikeln und Mustern genutzt.


Kurzwege statt Weltreise: So regional ist unser Wandschutz

Unsere Wandschutzplatten werden in Frankreich produziert, aber die Anfertigung findet komplett in Deutschland statt. Wir bekommen große Tafeln geliefert und schneiden diese in unserem Werk in Bad Lobenstein (Thüringen) für den gesamten deutschen Markt zu. Jedes Teil, das ihr bestellt, ist made in Germany.

So läuft eure Bestellung Schritt für Schritt ab

Der Bestellprozess ist so transparent gestaltet, dass ihr keine Überraschungen erlebt. Dank der Musterchips, die kostenlos angefordert werden können, habt ihr eine genaue Vorstellung von der Haptik und der Farbigkeit eurer individuellen Zuschnitte. Fehlproduktionen und Reklamationen bleiben auf ein Minimum begrenzt. Die Farbmusterchips machen sich im Übrigen auch als Chips für den Einkaufswagen nützlich.


Welche Ressourcen ihr mit Wandschutzplatten einspart

Eine ehrliche Betrachtung der Nachhaltigkeit unserer Wandschutzplatten beinhaltet nicht nur die verbrauchten Ressourcen – sondern auch die mit unserem Produkt eingesparten. Durch den Einsatz von Wandschutz spart ihr u. a. Farbe, Putz, und Fliesen. Renovierungsarbeiten und Schönheitsreparaturen sind erst ca. 10 Jahre später fällig als sonst.


Faire Arbeitsbedingungen im Familienbetrieb

In der Produktion und in der Weiterverarbeitung wird Tariflohn gezahlt und die 15 Angestellten bei Wandschutz Nielsen haben große Freiheiten bei der Gestaltung ihres Arbeitstages. Weil Leistung nicht allein an Zeit festgemacht werden kann – und weil am Ende nur zählt, dass das Ergebnis stimmt.


Im Alltag gelebte Nachhaltigkeit

Uns ist bewusst, dass unsere Wandschutzplatten als Kunststoffprodukt nicht zu 100% nachhaltig sein können – trotzdem arbeitet das ganze Team täglich daran, Ressourcen zu sparen und Abfall zu vermeiden. Neben der Zero-Waste-Strategie in der Produktion nutzen wir zum Verpacken wann immer möglich Kartons aus Restbeständen, teilweise auch private Kartons, damit diese ein zweites Leben bekommen. Aus Farbmusterchips werden nicht nur Muster, sondern zum Beispiel praktische Einkaufswagenchips, sodass auch hier nichts unnötig im Müll landet.
 
Durch eine optimierte Streifennutzung konnten wir das Abfallvolumen von zuvor drei Gitterboxen à 10 Einheiten auf eine Gitterbox reduzieren – unsere Entsorgungsmenge hat sich damit auf ein Drittel pro Jahr verringert. Außerdem produzieren wir einen Großteil unseres Strombedarfs mit der eigenen Solaranlage auf dem Hallendach und laden damit auch unser E‑Auto, das wir für viele Wege rund um das Unternehmen einsetzen. All diese Maßnahmen sind für uns kein fertiges Ziel, sondern ein laufender Prozess, mit dem wir Schritt für Schritt nachhaltiger werden – im Wissen, dass echte Nachhaltigkeit bei einem Kunststoffprodukt immer ein Kompromiss bleiben wird.
Stapel aus unterschiedlich großen Versandkartons, teilweise geöffnet und ungeordnet in einem Lagerbereich
Mehrere gestapelte Versandkartons, obenauf liegt eine Wandschutz Nielsen Sendung, verpackt in einem alten Karton aus einer Lieferung von Druckerpatronen in Originalverpackung.
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